Sitzen vier Polen im Auto

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Ola wächst im tristen Polen der achtziger Jahre auf. Südfrüchte kennt sie nur aus Abenteuerbüchern, ihr einziges Spielzeug sind ein Betonmischer und ein abgehackter Hühnerfuß. Doch alles ändert sich, als ihre Eltern kurz vor dem Mauerfall beschließen, Polen zu verlassen und im winzigen Fiat nach Deutschland zu fliehen. Oma Greta ist alles andere als begeistert, als sie hört, dass die Familie im „rajch“ bleiben will, doch die Sehnsucht nach einem besseren Leben ist stärker als jeder Einwand. In der neuen Heimat gibt es keine Schlaglöcher, sondern aalglatte Autobahnen und statt leerer Metzgerhaken warten unbegrenzte Möglichkeiten – sowohl im Supermarkt als auch auf dem Sperrmüll. Ola staunt über schlecht besuchte Gottesdienste und wundert sich, warum man in der Apotheke mit Traubenzucker belohnt wird, wenn man Läuse hat. Aber der Zauber ist schnell verflogen: Notunterkünfte in Turnhallen, die Tücken der deutschen Sprache und Vorurteile gegenüber Aussiedlern stellen die Familie auf eine harte Probe. Und die Turmfrisur der zurückgelassenen Oma wirft einen langen, bedrohlichen Schatten …

Extras

Hörspiel
Betreutes Lesen